(Bild: TDK-EPC)
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TDK-EPC - Die neue Kraft bei elektronischen Bauelementen

Während sich die wirtschaftliche Lage in der weltweiten Elektronikindustrie belebt, ist eine neue Kraft im Markt der elektronischen Bauelemente, Module und Systeme entstanden: TDK-EPC.

Hervorgegangen aus dem Zusammenschluss des Bauelementegeschäfts von TDK mit EPCOS, ist das Unternehmen ein Global Player mit starker Präsenz in Asien, Europa sowie in Nord- und Süd-Amerika. Den Zeitraum von April 2008 bis März 2009 zugrunde gelegt, würde sich der weltweite Umsatz des Bauelementeherstellers auf rund 4 Milliarden US-Dollar belaufen. Insgesamt wird TDK-EPC in seinen 50 Fertigungs-, Forschungs- und Entwicklungsstandorten sowie in seinem weltweiten Vertriebsnetzwerk rund 36.000 Mitarbeiter beschäftigen. * Christoph Jehle

Mit der Gründung der TDK-EPC Corporation in Japan im Oktober 2009 fiel der offizielle Startschuss für die neue Gesellschaft. TDK-EPC ist nun für das zusammengeführte Bauelementegeschäft von TDK und EPCOS verantwortlich und wird seine Produkte unter den etablierten und unveränderten Marken TDK und EPCOS vertreiben.

Global Player mit strikter Kundenorientierung

Dieser Zusammenschluss bedeutet eine hervorragende gegenseitige Ergänzung in Bezug auf Technologien, Produktportfolio, weltweiter Präsenz und Marktausrichtung. TDK ist ein führender Hersteller vor allem von Standardbauelementen wie Keramikkondensatoren und Induktivitäten für den Einsatz in Anwendungen der Unterhaltungselektronik, Informationstechnik und Automobilindustrie. EPCOS dagegen fertigt insbesondere kundespezifische Produkte auf der Basis von SAW-Filtern, Duplexern, Hochfrequenz-Modulen, Piezo-Aktuatoren sowie Aluminium-Elektrolyt- und Folien-Kondensatoren für Anwendungen in der Telekommunikationstechnik sowie der Automobil- und Industrie-Elektronik.

Während TDK vor allem in Japan und weiteren asiatischen Ländern über sehr enge Kundenbeziehungen verfügt, ist EPCOS in seinem Heimmarkt Europa stark verankert, ergänzt TDK aber auch durch seine gut etablierte Präsenz in Ländern wie Brasilien und Indien. Beide Partner haben außerdem starke Bindungen zu Kunden mit Firmensitz in Nordamerika, die auf ihren jeweiligen Tätigkeitsgebieten führend sind. Dank seiner Entwicklungsstandorte, Fabriken und Vertriebsniederlassungen rund um den Globus ist TDK-EPC immer nahe beim Kunden und kann schnell und umfassend Unterstützung leisten.

"Unser zusammengeführtes Geschäft ist sowohl in allen Abnehmerbranchen als auch Regionalmärkten der Elektronik stärker positioniert, als es TDK und EPCOS zuvor jeweils einzeln waren”, fasst Takehiro Kamigama zusammen, President & CEO von TDK sowie des Board of Directors von TDK-EPC. Auf dieser Grundlage, so heißt es im Mission Statement des Unternehmens, ist TDK-EPC bereit, eine führende Rolle auf dem Gebiet der elektronischen Bauelemente, Module und Systeme zu übernehmen.

Vertrieb wächst zusammen

Der Zusammenschluss verläuft planmäßig. "Die sorgfältige und gleichzeitig rasche Fortsetzung des Integrationsprozesses ist eine unabdingbare Voraussetzung, um unsere ehrgeizigen Ziele erreichen zu können", erklärt Klaus Ziegler, EPCOS-Aufsichtsratsvorsitzender und Chairman im Board of Directors von TDK-EPC. Unter ihrer neuen Dachmarke TDK-EPC führen TDK und EPCOS ihr Geschäft außerhalb Japans noch parallel über die etablierten Vertriebskanäle. Aufgrund unterschiedlicher Prozessabläufe und IT-Systeme erfolgt die Auftragsabwicklung weiterhin noch über die jeweiligen Customer-Service-Organisationen von TDK oder EPCOS.

Der nächste Schritt im Zusammenschluss der Vertriebsorganisationen wird die fallweise Festlegung nur eines lokalen Vertriebsingenieurs sein, der dann allein für die entsprechenden Produktgruppen von TDK und von EPCOS verantwortlich ist. "Gerade der Vertrieb gehört zu den Aktivitäten, bei denen der Integrationsgrad fortlaufend erhöht werden muss", betont Klaus Ziegler. "Die Ziele sind klar: Steigerung der Effizienz und Umsetzung des One-face-to-the-customer-Prinzips."

Technologien für Produkte künftiger Generationen

Die Erfolgsgeschichte von TDK in der Materialforschung ist beeindruckend. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Entwicklung von Ferriten und dielektrischen Materialien sowie Prozesstechnologien, die von essentieller Bedeutung sind, um elektronische Bauelemente vom Labormuster zur Serienreife zu bringen. EPCOS verfügt über hervorragende Kompetenz in der Hochfrequenz- und Modultechnologie sowie über ein tiefgreifendes Applikationswissen, ohne die die Entwicklung elektronischer Bauelemente, Module und Systeme für eine breite Anwendungspalette nicht möglich wäre.

TDK-EPC wird die Stärken beider Unternehmen sowie die Synergiepotentiale nutzen, um sowohl Materialien für ein breites Bauelementespektrum als auch Fertigungsprozesse im Mikrometerbereich zu entwickeln sowie Bauelemente mit Funktionen und Designs auszustatten, mit denen Kunden ihre fortschrittlichen Produkte realisieren können. TDK etwa verfügt auf dem Gebiet der Dünnfilm-Technologien für Festplatten-Magnetköpfe über eine herausragende Expertise, die für die Weiterentwicklung von SAW-Bauelementen und -Systemen von EPCOS eingesetzt wird. Andererseits ist die Micro-Electro-Mechanical-Systems-, kurz MEMS-Technologie von EPCOS bestens für die Entwicklung neuer elektronischer Bauelemente von TDK geeignet. "Die Vorteile daraus werden letztlich die Kunden ziehen", betont Takehiro Kamigama, "das Nutzen von Synergien wird unsere gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit verbessern.".

Portfolio von TDK-EPC

Entsprechend seiner Produktgruppen ist TDK-EPC in sieben Business Groups für Produkte der Marken TDK und EPCOS unterteilt.

  • MagneticsFerrite, Induktivitäten wie Übertrager und andere Bauelemente etwa für die Konsum-Elektronik, die Informations- und Kommunikationstechnik, Industrie- und Automobil-Elektronik.
  • Ceramic Capacitors – Keramische Vielschichtkondensatoren, darunter hoch zuverlässige Typen für den Einsatz in Kraftfahrzeugen, kleine Ausführungen für Mobilfunkgeräte und Hochspannungsvarianten für Stromversorgungen.
  • Systems, Acoustics, Waves – Hochfrequenz-Bauelemente wie SAW- und BAW-Filter, Duplexer und Frontend-Module für Mobilfunkgeräte und -infrastruktursysteme, Multimedia- und IT-Anwendungen sowie für die Automobil-Elektronik.
  • Piezo & Protection Devices – Aktuatoren für Kraftstoff-Einspritzsysteme von Autos sowie Schutzbauelemente etwa für IT-Anwendungen, Haushaltsgeräte und Industrie-Elektronik.
  • Sensors – Temperatur- und Drucksensoren sowie andere Sensorvarianten für den Einsatz in Haushaltsgeräten, Kraftfahrzeugen, Industrieanlagen und für die Medizintechnik..
  • Aluminum Electrolytic Capacitors – Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren für die Industrie- und Automobil-Elektronik sowie für Haushaltsgeräte.
  • Film Capacitors – Folien-Kondensatoren zum Beispiel für den Einsatz in der Industrie-Elektronik inklusive Energieverteilung und Blindleistungskompensation sowie für Haushaltsgeräte.

• more@click-Code: EE-2010-11-TDK-EPC

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St.-Martin-Straße 53
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